Niemiecki czytanie ćwiczenie 3 matura maj 2019


Niemiecki czytanie ćwiczenie 3 matura maj 2019.

Trzecie zadanie na rozumienie tekstu czytanego. Leseverstehen 3

 

Zadanie 6 – czytanie ćwiczenie 3.

Przeczytaj tekst. Z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu.
Zakreśl literę A, B, C albo D.

 

 

BERUF: SCHUHMACHERMEISTER

Willi Dejung ist seit 51 Jahren Schuhmachermeister in Gonsenheim. Die meisten Schuhmacher müssen heute zusätzlich einen Schlüsseldienst anbieten, um Geld zu verdienen. Willi Dejung bietet nur Reparaturen an Schuhen und anderen Lederwaren an. „Wir haben nie zu wenig Arbeit gehabt“, sagt er stolz. Seine Kunden, die aus Mainz und der Umgebung kommen, bringen ihm 80 bis 100 Paar Schuhe pro Tag. „Eine Familie aus Gonsenheim, die in die Schweiz gezogen ist, bringt mir immer noch ihre Lederschuhe, wenn sie hier zu Besuch ist“, berichtet Dejung. Dazu kommen rund 40 Ledertaschen pro Woche, plus Koffer und Gürtel.
Das Geschäft ist ein Familienunternehmen. Willi Dejungs Tochter Christine steht mit ihm im Laden, sie nimmt die Schuhe an. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung stieg sie sofort ins Geschäft des Vaters ein. Auch sein Schwiegersohn Andreas Motz hat 20 Jahre halbtags in der Werkstatt mitgearbeitet, obwohl er hauptberuflich als Bäcker arbeitete. Dieses Jahr, am 1. April, hat er seine Bäckerstelle aufgegeben und ist nun offiziell Geschäftsführer. Das bedeutet aber nicht, dass Willi Dejung nicht mehr arbeitet. „Wenn er nicht mehr arbeiten würde, würde er krank werden“, lacht seine Tochter.
Monoton fand Willi Dejung seine Arbeit nie. Im Gegenteil, er findet seinen Beruf ganz wunderbar, weil er so vielseitig ist. „Es gibt immer neue Materialien, man muss lernen, mit ihnen umzugehen“, sagt er. „Zum Glück bekam ich eine gute Ausbildung in meinem Handwerk. Darauf kann ich immer zählen“, freut er sich. Heute werden die meisten Schuhe mit viel Gummi und Plastik hergestellt, die repariert er aber nicht. Außerdem sind Schuhe nicht einfach Schuhe. Schuhe sind Sportschuhe, Sneakers, Sandalen, Wanderstiefel …
Bis vor zehn Jahren machte Dejung auch noch Maßschuhe, aber das lohnt sich nun nicht mehr, sagt er. „Man müsste mit einem Paar zwei Tage oder mehr beschäftigt sein – das hängt vom Schuhmodell ab.“ Maßschuhe werden heute selten angefragt, obwohl sie einen besonders hohen Komfort bieten. Sie sind einfach zu teuer. „Die Mode ändert sich ja heute auch viel schneller. Jedes Jahr ist etwas anderes modern, nicht nur bei den Damen-, auch bei den Herrenschuhen. Die Leute mögen, was in Mode ist. Und gerade die jungen Damen brauchen ja zu jedem Kleidungsstück ein anderes Paar passende Schuhe“, sagt der Schuhmachermeister und lächelt dabei. 

nach: www.dermainzer.net

 

6.1. Womit beschäftigt sich Willi Dejung außer Schuhreparatur? (!Er macht verschiedene Schlüssel nach.) (!Er exportiert Lederschuhe in die Schweiz.) (Er repariert Ledertaschen, Koffer und Gürtel. ) (!Er bringt den Kunden die Schuhe nach Hause.)

6.2. Was macht der Schwiegersohn von Willi Dejung seit dem 1. April dieses Jahres? (!Er leitet einen neuen Schuhladen. ) (!Er arbeitet halbtags in einer Bäckerei.) (!Er macht eine Ausbildung als Kaufmann.) (Er führt offiziell die Schuhmacherwerkstatt.)

6.3. Was sagt Willi Dejung über seine Arbeit? (!Seine Arbeit ist manchmal monoton.) (!Neue Materialien bereiten ihm oft Probleme. ) (!Er repariert meistens Schuhe aus Plastik und Gummi.) (Er profitiert immer noch von seiner guten Berufsausbildung.)

6.4. Warum bestellen immer weniger Kunden Maßschuhe? (Weil sie zu viel kosten.) (!Weil sie nicht so bequem sind) (!Weil sie ihnen nicht mehr gefallen.) (!Weil die Auswahl an Modellen zu klein ist.)

6.5. Der Text handelt (!von den Kunden eines Schuhladens.) (von einem Mann, der seinen Beruf liebt.) (!von der neuen Werkstatt eines Handwerkers.) (!von einem Familienunternehmen mit vielen Filialen.)



 

Merula

 

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